Das Conne Island in Leipzig ist über die Stadtgrenzen der sächsischen Messestadt hinaus als linksalternativer Szenetreff berüchtigt. Linke bis linksradikale Gruppierungen gehen hier ein und aus.

Doch der Asyl-Ansturm macht auch vor linken Lebensutopien keinen Halt. Die Realität holt nun auch die Club-Betreiber in Leipzig ein. Zuletzt machte es bereits Schlagzeilen mit einem offenen Brief, der eine härtere Tür-Politik gegenüber übergriffigen Ausländern begründete. Nun gab es einen erneuten Vorfall mit ausländischem Klientel.

Ein arabischer Mann soll am Wochenende in der Disko eine Besucherin begrapscht haben. Als der 31jährige Libyer ein Hausverbot erteilt bekam und vor die Tür gesetzt wurde, rastete er aus. Der Nordafrikaner randalierte und begann, Steine und Flaschen in Richtung des Sicherheitsdienstes zu werfen. Die eintreffende Polizei wurde von den linken Gästen des Clubs alles andere als freundlich begrüßt, was sich auch im Polizeibericht wiederfindet. „Die Beamten mußten nicht nur eine Diskussion führen, in welcher personellen Anzahl sie die Räume betreten dürfen, sondern erhielten noch im Vorraum eine zwar indirekte, doch vielsagende Begrüßung“, heißt es dort. Das Fazit wurde aber durchaus mit Humor geschrieben: „Es bleibt einmal mehr ein sehr fader Nachgeschmack, allerdings auch eine gewisse Belustigung über die unübersichtlichen Zustände innerhalb sogenannter rechtsfreier Räume.“ 

Auch die Behauptungen, der Libyer sei von den linken Gästen angegriffen worden, wurde entsprechend kommentiert. „Rassismus ist jetzt vielleicht schon weit jenseits der gesellschaftlichen Mitte anzutreffen“, heißt es wörtlich im Polizeibericht. Nun sucht die Polizei nach dem Opfer des Übergriffes, während auf linken Internetseiten erneut die Rassismus-Diskussion wie im vergangenen Oktober losgeht. Aufgrund der sexuellen Übergriffe von Asylbewerbern auf weibliche Gäste mußte das linke Conne Island den Sicherheitsdienst aufstocken, Asylbewerber müssen sich vorab per E-Mail anmelden.

Quelle: Zuerst!