Die Kosten für die Folgen des Asyl-Ansturms steigen und steigen. Aktuelles Beispiel: In der Opel-Stadt Rüsselsheim wurde von Gewobau die neunte und letzte Asylbewerberunterkunft für die Stadt fertiggestellt.

Mit 3,6 Millionen Euro ist es die teuerste Asylanten-Einrichtung der Stadt. Dabei bietet sie gerade einmal für knapp 100 Personen Platz. Auf drei Geschossen sind 16 Wohnungen verteilt, 14 davon mit jeweils drei Schlafzimmern und zwei mit jeweils vier Schlafzimmern. Außerdem besitzt jede Wohnung eine Küche und ein Badezimmer, das Haus zusätzlich einen Wasch- und Trockenraum sowie Laubengänge und elf Parkplätze.

In die Wohnungen werden auch die Rüsselsheimer Tafel, der Verein „Kontakt – Soziale Dienste“ und der Verein „Mainkinderkram“ einziehen. Konflikte sind vorprogrammiert: Rüsselsheim gilt in Hessen als Stadt mit einem der höchsten Ausländeranteile, Konflikte mit und zwischen ausländischstämmigen Gruppen gehören zur Tagesordnung.

Zusammen haben die neun Asylbewerberheime der Stadt mehr als 20 Millionen Euro gekostet, sie bieten Platz für knapp 700 Menschen.

 

Quelle: Zuerst!