Spiel mit dem Feuer: Washington will weitere Bodentruppen nach Syrien schicken

 

Erneut ein widersprüchliches Signal aus Washington. Die USA wollen jetzt ihre militärische Unterstützung für die Offensive auf die vom IS verteidigte Islamistenhochburg Raqqa verstärken und dabei zusätzliche Bodentruppen nach Syrien bringen. Konkret soll es um die Unterstützung der kurdisch-arabischen Rebellenallianz „Demokratische Syrische Kräfte“ (SDF) unter anderem mit Spezialkräften, Ausbildern und Sprengstoffexperten gehen. Alles in allem sollen rund 400 zusätzliche US-Soldaten entsandt werden, teilte am Donnerstag in Bagdad US-Oberst John Dorrian mit.

 

Die zusätzlichen Soldaten sollen unter anderem zu einer mit Haubitzen ausgerüsteten Einheit der Marineinfanterie gehören. Bisher hatte Washington bereits rund 500 Soldaten zur Unterstützung der kurdisch-arabischen Rebellenallianz Demokratische Syrische Kräfte (SDF) im Einsatz. Die US-Soldaten helfen bei der Koordinierung der Luftangriffe der US-geführten Militärallianz.

 

Die SDF-Rebellen stehen derzeit nur noch wenige Kilometer vom nordsyrischen Raqqa entfernt entfernt, das als „Hauptstadt“ des IS gilt. Beobachter, aber auch die russische Regierung weisen darauf hin, daß sich die US-Truppen in Syrien illegal dort aufhalten. Ihre Präsenz wurde mit der syrischen Regierung weder abgesprochen, noch wurde sie von ihr genehmigt.

 

Quelle: Zuerst

 

 

 

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