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Syriens Präsident Baschar al-Assad hat in einem Interview mit dem Hongkonger TV-Sender „Phoenix“ seine Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass der Krieg in seinem Land im Jahr 2017 beendet wird.

Ihm zufolge haben viele Syrer beim Kriegsausbruch nicht einmal begriffen, was im Land vor sich geht, und deswegen „der westlichen Propaganda“ vertraut.

„Wir hoffen doch darauf, dass dieses Jahr das letzte wird. Es geht aber um einen Krieg, deswegen kann man nicht genau sagen, was noch passieren kann“, so Assad.

Wie Assad weiter ausführte, hat er nie daran gedacht, das Land zum Wohl seiner Familie zu verlassen.

„Es sind bereits sechs Jahre vergangen. Die schwierigste Zeit ist schon vorbei. Das war 2012 und 2013. Und sogar damals habe ich nie daran gedacht. Wie kann ich dann jetzt daran denken“, betonte Assad.

Eine solche Variante ist seinen Worten zufolge für ihn unannehmbar.

„Wenn Sie einmal ein solches Gefühl haben, so werden Sie verlieren. Sie werden nicht nur gegen Ihre Feinde verlieren, sondern auch gegen jene verlieren, die Sie unterstützen“.

Weder Assad noch dessen Familie haben solche Gedanken gehabt.

In Syrien tobt seit 2011 ein Krieg, der laut Uno-Angaben bereits bis zu 300.000 Todesopfer gefordert hat. Den Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad stehen die islamistischen Terrormilizen Daesh(auch „Islamischer Staat“, IS), die al-Nusra-Front und andere, auch vom Westen unterstützte Rebellen gegenüber. Die russische Luftwaffe fliegt bereits seit September 2015 – auf offizielle Bitte der Regierung in Damaskus – Angriffe gegen Stellungen des IS und der mit ihm verbundenen Terrorgruppen in Syrien.