Bei der Vereidigung von 462 neuen ungarischen Grenzschützern im Budapester Hungexpo-Zentrum erinnerte der ungarische Ministerpräsident Orbán an die anhaltende Bedrohung des Landes durch unkontrollierte Massenzuwanderung.

Seine Worte anläßlich der Vereidigungszeremonie wurden von bundesdeutschen Medien unterschlagen. Orbán sagte unter anderem: „Wir versammeln uns heute hier, um gemeinsam Zeugen davon zu sein, daß 462 unserer Landsleute einen Eid darauf schwören, sowohl Ungarn, als auch die ungarischen Familien, wenn es nötig sein soll, sogar mit ihrem Leben, zu verteidigen. Dies ist ein unerläßliches moralisches Gebot bereits seit mehreren Jahrhunderten. Es ist nicht nur eine Arbeitsstelle, Sie beginnen nicht bloß eine Arbeit, sondern treten in den Dienst der ungarischen Menschen und können darauf sehr stolz sein.“

Orbán erinnerte auch daran, daß man mit der Nachricht keinesfalls zufrieden sein sollte, daß keine Tausende, sondern nur noch einige hundert Migranten die Grenze zu Ungarn illegal überquerten. Er sei sich sicher, daß sich Ungarn nach wie vor im „Belagerungszustand“ befinde. Der Migrantenstrom wurde zwar schwächer, sei aber noch lange nicht beendet. Millionen Illegaler warteten nur darauf, nach Europa einzudringen.

Der ungarische Regierungschef betonte, daß in der Zeit zwischen den großen Asyl-Anstürmen sein Land die Zeit genutzt hätte, um die Verteidigungslinien im Süden zu stärken und weitere Grenzjäger-Einheiten aufzustellen.

„Auf Brüssel und die EU können wir nicht zählen, ganz im Gegenteil, genau sie beeinträchtigen uns bei unserer Arbeit. Wir müssen unsere Grenzen selbst verteidigen. Die Migranten-Krise wird nicht beendet werden, solange wir die Gründe dafür nicht beseitigen, solange sie nicht verstehen, daß diese Migration das Trojanische Pferd des Terrorismus ist.”

Orbán unterstrich, wenn die Migranten sähen, daß Ungarn eines der sichersten Länder der EU, die Grenzsicherung undurchdringbar sei und die ungarische Bevölkerung treu zu den Gesetzen stehe, „dann werden sie nicht mehr massenhaft versuchen, illegal in das Land zu kommen“. Der Regierungschef wiederholte seine frühere Aussage, wonach Ungarn nichts Unmögliches verlange, sondern nur ein Europa, in dem die eigenen Bräuche und Geschichte geschätzt würden. Für ihn sei die erste Verpflichtung die zur Sicherheit. Die Grenzjäger seien die Hüter des heutigen freien Lebens und einer hoffnungsvollen Zukunft.

Zuerst!

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