Überreste von zerschlagenen Rebellengruppen aus ganz Syrien strömen im Nordwesten des Landes zusammen und bilden dort eine neue Terrormiliz, die im Stil des Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS — in Russland verboten) operiert.

Diese Meinung äußerte US-Journalist Peter Theo Curtis, der zwei Jahre in Gewalt der terroristischen al-Nusra-Front verbracht hatte.

Der Westen übersehe die Entstehung eines zweiten IS, sagte der Reporter im Gespräch mit dem TV-Sender RT. Nach der Einschätzung des 48-Jährigen sind die meisten westlichen Medienberichte über die vor Kurzem befreite syrische Metropole Aleppo entweder nicht überprüft oder gar erlogen. Zugleich würden viele wichtige Details über den Syrien-Konflikt bagatellisiert oder unbemerkt bleiben.

Diese neue Terrorgruppe treibe vor allem in Idlib ihr Unwesen und verfüge über „tonnenweise Waffen“, warnte Curtis. Sie setze sich aus den Rebellen zusammen, die von den syrischen Regierungstruppen aus Aleppo, Homs, Darra und aus Vororten von Damaskus vertrieben worden seien. „Wir werden über sie erfahren, wenn sie in Paris oder London mit Kalaschnikows auftauchen.“

 

Quelle: Sputnik