Der Außenminister Paraguays, Eladio Loizaga, hat den Bescheid zur Formalisierung des Beitritts Paraguays zum Entwicklungszentrum der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris eingereicht.

Der Außenminister Paraguays, Eladio Loizaga, hat den Bescheid zur Formalisierung des Beitritts Paraguays zum Entwicklungszentrum der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris eingereicht.

Paraguay tritt als 52. Mitgliedsstaat bei und reiht sich neben Argentinien, Brasilien, Chile, Costa Rica, Dominikanische Republik, Kolumbien, Mexiko, Panama, Peru und Uruguay ein.

Vergleich und Erfahrungsaustausch der nationalen Wirtschafts- und Sozialpolitik gelten als wesentliche Funktionen des OECD-Entwicklungszentrums. Das Forum verfolgt nach eigenen Angaben das Ziel, Regierungen in der Entscheidungsfindung hinsichtlich des wirtschaftlichen Wachstums und der Verbesserung der Lebensbedingungen zu unterstützen.

«Paraguays Fortschritt in den Bereichen Armutsreduzierung, Wachstum und internationaler Integration bietet Möglichkeiten zum Wissensaustausch und Dialog mit anderen Mitgliedern des Zentrums», sagte Pierre Duquesne, Vorsitzender des Verwaltungsrates des OECD-Entwicklungszentrums dazu. Mit einem durchschnittlichen Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 5,1 Prozent zwischen 2006 und 2015 weist das Land die zweitstärkste Wachstumsleistung Südamerikas vor. Weitere wichtige Verbesserungen im Hinblick auf die soziale Entwicklung beziehensich auf die Anhebung der Lebenserwartung, des Bildungsniveaus und des Pro-Kopf-Einkommens.

Mario Pezzini, Direktor des OECD-Entwicklungszentrums, zeigte sich erfreut über den Beitritt Paraguays und begrüßte die dadurch entstehende Möglichkeit, das Land zu unterstützen und die weitere Zusammenarbeit mit der OECD zu fördern.

Von  auf Amerika21