Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdoğan hat am Sonntag den französischen Behörden für die dem Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu erteilte Auftrittserlaubnis gedankt, berichtet AFP. „Frankreich hat uns mit keinen Tricks verraten“, zitiert die Nachrichtenagentur den türkischen Präsidenten.

 

An diesem Sonntag hat Mevlüt Çavuşoğlu in Metz im Nordosten des Landes vor seinen Leuten für die geplante Verfassungsreform geworben. Dabei nannte er die Niederlande die Haupstadt des Faschismus.


Im Hinblick auf die diplomatische Krise mit den Niederlanden sagte Recep Tayyip Erdoğan, dass Amsterdam seinen Preis für den zugefügten Schaden zahlen werde. „Sie werden erwahren, was Diplomatie ist. Wir werden ihnen die internationale Diplomatie beibringen“, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters den türkischen Staatschef. Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte betonte seinerseits, dass seine Regierung alles Mögliche tun werde, um den Konflikt zu deeskalieren. „Wir wollen, dass die Situation gelöst wird, und haben vor, einen vernünftigen Standpunkt zu beziehen. Wenn sie aber auf eine Eskalation setzen, werden wir symmetrisch antworten müssen“, so der niederländische Regierungschef.

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