Nach dem verhinderten Anschlag auf das Einkaufszentrum Limbecker Platz in Essen hat die Suche nach den Hintermännern begonnen, berichtet der Radiosender WDR. Demnach soll der Drahtzieher ein Salafist aus Oberhausen sein.


 

Der Mann sei nach Syrien ausgereist und habe über Messenger-Dienste versucht, mehrere Menschen für den Anschlag in Essen zu motivieren. Dabei habe er eine Anleitung für den Bombenbau mitgeliefert.
Der Sprecher der Polizei Essen, Peter Elke, wollte diese Informationen gegenüber dem WDR weder bestätigen noch dementieren. Er verwies dabei auf die laufenden Ermittlungen. Das NRW-Innenministerium lehnte ebenfalls eine Stellungnahme ab. Am Freitag hatte die Polizei Essen konkrete Hinweise auf einen möglichen Anschlag auf das Einkaufszentrum Limbecker Platz erhalten. Die Beamten und die Leitung des Geschäftes entschieden zusammen, die Einkaufsmeile am Samstag nicht zu öffnen. Zahlreiche Polizisten sicherten den Bereich. Die Ermittlungen dauern an. Das Einkaufszentrum soll voraussichtlich am Montag wieder öffnen.