EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker wird höchstwahrscheinlich den Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 unterstützen, wie das der EU-Kommission nahestehende Nachrichtenportal „EurActiv“ am Dienstag berichtet.

„EU-Beamte sagten, dass EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker erwäge, Nord Stream 2 voranzubringen und dem Projekt,höchstwahrscheinlich‘ in den kommenden Monaten grünes Licht zu geben“, schreibt das Portal.

Demnach soll die entsprechende Entscheidung nach den Bundestagswahlen im September verkündet werden können

 

Das Projekt Nord Stream 2 sieht den Bau von zwei Strängen mit einer Gesamtleistung von 55 Milliarden Kubikmetern Gas pro Jahr von der russischen Ostseeküste auf dem Grund der Ostsee nach Deutschland vor. Die Partner – Engie, Gazprom, OMV, Shell, Uniper und Wintershall – hatten beim deutschen und beim polnischen Kartellamt die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens zum Bau der Pipeline beantragt. Berlin stimmte zu, Warschau lehnte ab.

Laut dem Vize-Vorstandschef des Konzerns Gazprom, Alexander Medwedew, können die Baukosten 9,9 Milliarden Euro betragen, berichtet der digitale Informationsdienst Sputnik.

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