Ausländische Geheimdienste haben ihre Tätigkeiten zur Destabilisierung der gesellschaftspolitischen Situation in Russland verstärkt, wie der russische Sicherheitsratschef Nikolaj Patruschew am Dienstag sagte.


Bei seiner Rede in einer Sitzung in Südrussland verwies Patruschew darauf, dass die Situation in der Region durch ein hohes Niveau terroristischer und extremistischer Bedrohungen gekennzeichnet sei.

„Die destruktive Tätigkeit ausländischer Geheimdienste zur Destabilisierung der gesellschaftspolitischen Situation in Russland ist aktiver geworden“, sagte Patruschew.

Dabei betonte er, dass beispielsweise Kiew offen über die Organisation von Sabotageaktivitäten in Russland spreche.

Gefährlich seien auch die Handlungen radikal-nationalistischer und religiöser Gruppierungen, extremistische Beiträge im Internet sowie die wachsende Xenophobie unter Jugendlichen.