Das Innenministerium von Niedersachsen hat ein Verbot gegen den «Deutschsprachigen Islamkreis Hildesheim e.V.» (DIK) erlassen. Dem Verein wird Radikalisierung vom Muslimen vorgeworfen.

Dort hat man sie dazu aufgerufen, am Dschihad in Kampfgebieten teilzunehmen. «Mit dem Vereinsverbot wurde ein Hotspot der radikalen Salafistenszene in Deutschland zerschlagen», sagte der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius.
Am frühen Dienstagmorgen, gegen 6 Uhr, begann eine groß angelegte Polizeiaktion in Hildesheim. Insgesamt 368 Polizisten beteiligten sich an der Operation. Die Polizeibeamten durchsuchten Räume der Moschee des Vereins sowie die Wohnungen von seinen acht führenden Mitgliedern.