Das US-Außenministerium ist angewiesen worden, Washingtons Beiträge zur Finanzierung von Programmen der Uno zu reduzieren, wie am Montag die US-amerikanische Zeitschrift „Foreign Policy“ unter Verweis auf drei Quellen berichtete.

Die USA übergeben demnach dem UN-Budget jetzt alljährlich etwa 10 Milliarden Dollar. Wie das Journal hervorhebt, sollen unter die Reduzierung internationale Programme für Operationen fallen, die es erlauben, „den Frieden zu erhalten, die Impfung von Kindern zu gewährleisten, nichtsanktionierte Atomwaffen-Programme zu verfolgen und Friedensgespräche in verschiedensten Regionen – von Syrien bis hin zum Jemen – zu fördern“.


Wie zuvor die russische Zeitung „Kommersant“ schrieb, soll das Budget des US-Außenministeriums um 37 Prozent gekürzt werden. Der Außenminister Rex Tillerson soll seine Zustimmung gegeben und eine Reduzierung des Budgets für drei Jahre vorgeschlagen haben. Es werde mit einer 20prozentigen Kürzung der Ausgaben im Finanzjahr 2018 begonnen, hieß es.

Am Donnerstag werde der Kongress der USA den Entwurf des neuen Bundeshaushalts erörtern. Die Reduzierung der Ausgaben betreffe neben dem Außenministerium auch Projekte der Agentur für internationale Entwicklung und  Hilfsprogramme für andere Länder.