Der russische Staatskonzern Rostec hat Bulgarien vorgeworfen, russische Sturmgewehre vom Typ Kalaschnikow rechtswidrig nachzubauen.

„Die Bulgaren produzieren unser Sturmgewehr. Wir führen einen Prozess gegen sie“, teilte Rostec-Chef Sergej Tschemesow am Dienstag mit. Er verwies darauf, dass die Lizenz, die Bulgarien zu Sowjetzeiten erteilt worden sei, bereits längst ausgelaufen sei.
Die russische Kalaschnikow, das meistgebaute Sturmgewehr der Welt, ist auch bei Raubkopierern populär. Im Jahr 2009 hatten nach russischen Angaben mindestens 15 Staaten die Kalaschnikow ohne Lizenz nachgebaut, darunter vor allem Bulgarien, Rumänien und Ägypten. Jede zweite Kalaschnikow auf dem Weltmarkt war damals eine Raubkopie.
Quelle: Sputnik / RIA Novosti

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