Unter den von der Enthüllungsplattform WikiLeaks jüngst veröffentlichten Vault-7-Dokumenten soll Medienberichten zufolge auch eine Liste vom US-Geheimdienst CIA verwendeter IP-Adressen sein.

Demnach soll die Liste IP-Adressen aus mehreren Ländern beinhalten: Allein 160 sollen aus Bulgarien stammen und dort vor allem Telekommunikationsunternehmen, Internet-Providern, Banken und Universitäten gehören, melden Journalisten aus Sofia.

 

In der Liste seien aber auch russische IP-Adressen zu finden, darunter die von einigen Abteilungen der Russischen Akademie der Wissenschaften, dem Supercomputerzentrum und dem Zentrum für Weltraumforschung. Auch private Telekommunikationsunternehmen wie MTS und Sibirtelekom sollen auf der Liste stehen. Aber auch IP-Adressen des russischen Innenministeriums soll die CIA verwendet haben, wie aus der Liste hervorgeht.

Gegen Ende des vergangenen Jahres waren in Medien mehrfach Gerüchte über angebliche russische Hacker aufgetaucht, die an Werbe-Affären im Internet beteiligt gewesen sein sollen. Bei der Ermittlung dieses Falles sei die Verwendung von IP-Adressen der russischen Aktiengesellschaft „Magnitogorski metallurgitscheski kombinat“ festgestellt worden.

 

 

Die Ermittlungen wurden dabei von der privaten US-Firma „White Ops“durchgeführt, die auch die Ergebnisse veröffentlichte. Das russische Unternehmen wies jegliche Vorwürfe mit der Begründung zurück, das Unternehmen würde diese IP-Adressen schon seit Langem nicht mehr verwenden. Ein Teil der Adressen sei sogar von Unbekannten illegal in den USA verwendet worden.

Die Reaktion des russischen Unternehmens hatte jedoch offenbar keinen Einfluss – die „russische Spur“ wird weiterhin in den Medien heiß diskutiert

 

Quelle: Sputnik

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