Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat seine Einstellung zur EU-Initiative der Ostpartnerschaft geäußert und ihre Umsetzung im postsowjetischen Raum als eine „trübe Erfahrung“ bezeichnet. „Sie zeugt davon, dass die Politik von Brüssel gegenüber den ehemaligen Sowjetstaaten öfters nach dem Muster der Nullsummenspiele gesteuert wird“, so der Diplomat.

 

 

Ihm zufolge ziehe ihre EU-Integration vielseitige jahrhundertealte Verbindungen, die die Völker vereinigen, nicht in Betracht.

Auch die USA versuchen immer weiter, den postsowjetischen Raum zu beeinflussen. So haben die von Washington finanzierten Rundfunkveranstalter Radio Free Europe/Radio Liberty und Voice of America am 7. Februar die Ausstrahlung des neuen 24-Stunden-Fernsehkanals «Aktuelle Zeit» aufgenommen. Das Zielauditorium des TV-Senders ist die russischsprachige Bevölkerung im Ex-UdSSR-Raum. Die «Aktuelle Zeit» kann man per Satellit oder Kabel empfangen, die Betreiber setzen aber auf den Internetempfang. Der Personalbestand in Prag umfasst rund 100 Menschen.

Quelle: RT Deutsch

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