Anfang März haben Sicherheitskräfte in einem Moskauer Flughafen einen 23-jährigen Bürger Tadschikistans gefasst, der aus Istanbul eingereist war. Im Laufe der Ermittlung gestand der Mann zu, dass er sich während der festlichen Veranstaltungen anlässlich des internationalen Frauentages am 8. März in Moskau in die Luft sprengen wollte, berichtet die Zeitung Iswestija unter Berufung auf eine Quelle in russischen Geheimdiensten. Der Festgenommene bekannte sich zur Terrormiliz «Islamischer Staat»(IS, ISIS, Daesh — in Russland verboten).


Am 31. Januar hatte der stellvertretende Direktor des Nationalen Anti-Terror-Komitees Russlands, Igor Kuljagin, erklärt, dass sich in Russland  eine allgemeine Tendenz zur Senkung der Terroraktivität abzeichnet. So hätten die Sicherheitskräfte am 2. Mai 2016 in Moskau eine Gruppe von Extremisten festgenommen, die Terrorangriffe während der Eishockey-Weltmeisterschaft 2016 geplant haben sollen. Außerdem seien weitere Anschläge in der russischen Hauptstadt zu Neujahr und an Weihnachten vereitelt worden.

Am 15. Dezember 2016 hatte der russische Inlandsgeheimdienst FSB behauptet, eine Reihe von Terrorattentaten verhindert zu haben, die von der Terrormiliz IS geplant worden seien. Bei einer Anti-Terror-Razzia in Moskau wurden vier Mitglieder der Terrorgruppe festgenommen. Es handelte sich um drei tadschikische und einen moldauischen Bürger, meldete der FSB.

Bei den geplanten «groß angelegten Terroranschlägen» sollten die Terroristen starke selbst gebaute Bomben einsetzen. Es wurde extra betont, dass die Festgenommenen direkte Anweisungen von einem Vertreter des «Islamischen Staates» bekommen hatten, der sich in der Türkei befand. Er wurde von tadschikischen Behörden zur Fahndung ausgeschrieben.

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