Der Fernsehsender RT startet das eigene Multimedia-Projekt „FakeCheck“, das gegen die Verbreitung von sogenannten Fake-News gerichtet ist.

„Das Projekt von RT wird dabei helfen, Fakten von Falschmeldungen zu trennen. Es ist bemerkenswert, dass diejenigen ausländischen Medien, die eine alternative Meinung (wie beispielweise RT-Meldungen) als Fake-News ausgeben, oft selbst als Quellen oder Verbreiter von echten,Fakes‘ auftreten“, sagte der stellvertretende Leiter des RT-Rundfunkdienstes, Andrej Kijaschko.

In dem Projekt, das auf Russisch und Englisch verfügbar sein werde, sollen alle Fälle von Fake-News gründlich untersucht werden. So habe vor kurzem ein Foto auf Facebook und Twitter die Runde gemacht, das angeblich ein fliehendes Mädchen bei einem Gefecht in Aleppo 2016 zeigt. In Wirklichkeit stellte sich aber heraus, dass das Foto aus einem Video einer libanesischen Sängerin stammt, das 2014 gedreht worden war.
Als weiteres Beispiel von Fake-News führte Kijaschko eine Meldung der Zeitung „Washington Post“ über einen angeblichen Hackerangriff auf US-Stromnetzwerke an, hinter dem angeblich russische Hacker standen. Später griffen auch andere große Zeitungen, darunter auch „The Telegraph“ und Bloomberg, die Geschichte auf. Doch das Energieunternehmen, das den Hackerangriff erlitten haben soll, dementierte offiziell diese Nachricht.

Bislang seien bereits sechs Beispiele von solchen Falschmeldungen im Rahmen des Projekts veröffentlicht worden, es würden noch mehr kommen, so Kijaschko.

Quelle: Sputnik Deutschland

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