Der Nationale Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine hat die Nationalbank und den Inlandsgeheimdienst SBU damit beauftragt, im Laufe eines Tages Vorschläge für Sanktionen gegen russische Banken zu erarbeiten,wie Sputnik schreibt.

Die Behörden sollen nun die Tätigkeit aller Banken im Land überprüfen, deren Kapitalanteile staatlichen Finanzinstituten Russlands gehören, heißt es. Innerhalb von 24 Stunden erwartet der Nationale Sicherheits- und Verteidigungsrat „entsprechende Vorschläge, unter anderem bezüglich der Sanktionen“ gegen solche Banken.

 

Laut Medien hatte die russische Sberbank am 7. März angefangen, Kunden nach den Ausweisdokumenten zu bedienen, die in den selbsterklärten Volksrepubliken Donezk (DNR) und Lugansk (LNR) ausgestellt worden waren. Kiew sei damit nicht einverstanden.

Wie zuvor berichtet worden war, hatten Mitglieder der ukrainischen Partei Nationalkorps, die auf der Basis des Nationalisten-Bataillons „Asow“ gegründet wurde, in Kiew die Filiale einer Tochterbank der russischen Sberbank eingemauert. Zuvor hatten Nationalisten in mehreren Städten der Ukraine die Geldautomaten russischer Tochterbanken beschädigt.

Moskau sei unklar, warum die ukrainischen Sicherheitskräfte die Radikalen nicht stoppen könnten. Trotzdem hoffe man in Moskau, dass die ukrainische Regierung eine gewisse Sicherheit des Eigentums und vor allem der Mitarbeiter der Finanzinstitute gewährleisten werde.

 

Quelle: Sputnik Deutschland

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