Ausländische Geheimdienste hören regelmäßig Telefongespräche von Mitarbeitern des TV-Senders RT ab und lesen deren Korrespondenz, wie RT- und Sputnik-Chefredakteurin Margarita Simonjan sagte. Die erbeuteten Daten würden dann an RT-Konkurrenten weitergeleitet.

Es sei offensichtlich, dass dies nur durch ein „Leak“ gelungen sein konnte. „Wir verstehen, dass dieses, wie man bei uns zu sagen pflegt,,piece of information‘ nur in dem Fall in einer konkreten Zeitung landen konnte, wenn es vorher von Geheimdiensten zugespielt wurde“, so Simonjan weiter.
Die RT-Chefin wies zudem auch auf eine verstörende Praxis in einem baltischen Land hin: Dort würden potenzielle Angestellte von Sputnik nach einem Vorstellungsgespräch ins örtliche „KGB“ geladen und verhört. Das konkrete Land wollte Simonjan nicht nennen.