Im Kreml rechnet man mit einer Fortsetzung des Dialogs mit dem niederländischen Premier Mark Rutte, sollte er im Amt bleiben. Dies teilte der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, am Donnerstag mit.

„Natürlich verfolgen wir die Situation. Wie sie wissen, hatte Putin viel Kontakt zu Rutte – aufrichtig und ziemlich produktiv“, sagte Peskow. „Deswegen, wenn Herr Rutte auch weiterhin an der Spitze der Regierung bleibt, werden sie den Dialog wahrscheinlich auch fortsetzen können.“

Die rechtsliberale Volkspartei für Freiheit und Demokratie (VVD) von Rutte hat die Parlamentswahl laut Hochrechnungen vom Donnerstag früh für sich entschieden: Die VVD sicherte sich demnach 33 Sitze im Parlament. Die euroskeptische und islamkritische Freiheitspartei (PVV) von Wilders landete mit 20 Sitzen auf dem zweiten Platz.

Wilders räumte am Mittwoch bereits seine Niederlage ein. Laut Medienberichten zeigte er sich enttäuscht, dass seine Partei nicht die stärkste Kraft geworden war. Trotzdem gratulierte er seinem Konkurrenten.

Quelle: Sputnik

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