Südkorea muss die Stationierung des US-Raketenabwehrsystems THAAD laut dem Fraktionschef der oppositionellen Demokratischen Partei, Woo Sang-ho, solange aufschieben, bis das Land die Zustimmung Moskaus und Pekings eingeholt hat.

Das berichtet Sputnik unter Berufung auf die Agentur Jonap.

„Ich bin grundsätzlich nicht gegen eine Stationierung, ich sage nur, dass wir sehr vorsichtig sein sollten, da die Frage sehr kontrovers ist“, wird Woo bei Yonhap zitiert.

Seoul müsse erst sicherstellen, dass die US-Raketenabwehr den Beziehungen Südkoreas zu anderen Staaten nicht schade, betonte der Politiker weiter. Zu jenen „anderen Staaten“ zählten auch Russland und China.

Das US-Pazifikkommando hatte vergangene Woche als Reaktion auf den jüngsten nordkoreanischen Raketentest den Beginn der Stationierung des THAAD-Systems in Südkorea angekündigt.

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