Die ukrainische Partei „Oppositionsblock“ hat von der Regierung in Kiew gefordert, Verbote und Blockaden als politisches Mittel sowie den Kampf gegen die russische Kultur zu stoppen. Das schreibt die Zeitung „Wsgljad“ unter Berufung auf eine entsprechende Erklärung der Partei.

 

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„Wir fordern von der Staatsmacht, auf Blockaden, Verbote und Strafverfolgungen als Mittel zur Lösung der innenpolitischen Probleme zu verzichten“, hieß es in der Erklärung. Kiew solle außerdem das Recht der Ukrainer „auf eine andere politische Position“ akzeptieren und unter anderem den Kampf gegen die russische Kultur und die russische Sprache stoppen.

 

Im Februar wandten sich Abgeordnete des Stadtrates von Melitopol im Gebiet Saporoschje an Präsident Petro Poroschenko mit der Forderung, einen Gesetzentwurf zum Schutz der russischen Sprache anzunehmen.

 

Am Freitag gab die Abgeordnete des Oppositionsblocks, Jelena Troschina, bekannt, dass Unbekannte drei Apotheken in ihrem Besitz angezündet hätten. Sie hat eigenen Angaben zufolge auch Drohungen wegen der Unterstützung der russischen Sprache bekommen, darunter vom Bürgermeister der Stadt Melitopol, Sergej Minko.

 

Quelle: Sputnik

 

 

 

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