Auf der Krim hat am Montag eine Militärübung von drei Verbänden der russischen Luftlandetruppen, der Schwarzmeer-Flotte sowie der Luftwaffe Russlands begonnen. Dies teilte der Befehlshaber der Luftlandetruppen, Generaloberst Andrej Serdjukow, der Presse mit.

„Bei der Übung sind Angehörige der Fallschirmjäger-Sturmdivision aus Noworossijsk sowie je eine Fallschirmjäger-Stoßbrigade aus Kamyschin und Ulan-Ude im Einsatz. Außer unseren Truppenteilen nehmen an der Übung auch Einheiten und Mittel der Schwarzmeer-Flotte, die vierte Armee der Luftwaffe und die Luftabwehr des Militärbezirks Süd teil“, wird der General von den Medien zitiert.

 

 

Laut Serdjukow sind bei dieser Militärübung über 2.500 Fallschirmjäger und etwa 600 Einheiten Militärtechnik im Einsatz. „Erstmals in der Geschichte der russischen Armee sind im Rahmen einer Militärübung der Luftlandetruppen drei Verbände gleichzeitig alarmiert und teilweise mit ihrer Bewaffnung auf die Krim verlegt worden“, betonte der Befehlshaber.

 

 

Zuvor war bekannt geworden, dass das ukrainische Militär im Zeitraum März-April nahe der Krim ein Übungsschießen aus den Luftabwehr-Raketenkomplexen Buk-M1 durchführen werde. Die Ukraine hatte bereits Anfang Dezember 2016 ihre Luftabwehr-Raketenkomplexe S-300 unweit der Grenze zur russischen Krim-Halbinsel im Einsatz getestet. Wie der ukrainische Präsident Petro Poroschenko damals erklärte, werde sein Land ungeachtet der „Drohungen“ von Seiten Russlands alle geplanten Teststarts durchführen.

Quelle: Sputnik Deutschland

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