Fordert, dass Deutschland die Vereinigten Staaten von Amerika für „mächtige“ Verteidigung bezahlen muss, schreibt Jason Ditz.

Frisch nach seinem Treffen mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel reizt Präsident Trump die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Deutschland, indem er in einem seiner letzten Tweets Deutschland beschuldigt, der NATO „riesige Summen Geldes“ schuldig zu sein und fordert, dass Deutschland den Vereinigten Staaten von Amerika mehr für deren „mächtige und sehr teure“ Verteidigung bezahlt.

Trump hatte in seiner gemeinsamen Besprechung mit Merkel Forderungen nach riesigen Geldbeträgen zur Sprache gebracht, wobei er Deutschland unfairer Handelspraktiken bezichtigte, und von NATO-Mitgliedsländern verlangt, die „ungeheuren Beträge“ zurückzuzahlen, die von den Vereinigten Staaten von Amerika in den vergangenen Jahren ausgegeben worden sind.

Die Vereinigten Staaten von Amerika haben NATO-Mitglieder gedrängt, ihre Militärausgaben zu steigern, und Deutschland ist eines von denen, die unter Druck stehen, mindestens 2% ihres Bruttoinlandsprodukts auszugeben, obwohl Deutschland bereits unter den derzeitigen Gegebenheiten über ein Militär unter den zehn teuersten der Welt verfügt und gute Beziehungen zu allen seinen Nachbarn hat.

Wenn auch Deutschland sich nicht immer an die exakten Prioritäten bei den Militärausgaben hält, die die Vereinigten Staaten von Amerika haben wollten, so scheint es doch keinen Mechanismus in der NATO zu geben, nach dem die Vereinigten Staaten von Amerika Deutschland zwingen können, mehr zu zahlen, gar nicht zu reden Deutschland zu zwingen, rückwirkend den Vereinigten Staaten von Amerika oder der NATO „riesige Geldsummen“ auszuhändigen.

 

Quelle: Antikrieg

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