Seitdem Kiew eine Blockade gegen die Region verhängte, werden die Konvois mit humanitären Hilfsgütern von internationalen Organisationen nicht mehr in den Donbass gelassen. Dies teilte die Menschenrechtsbeauftragte der selbsterklärten Volksrepublik Donezk (DVR), Darja Morosowa, gegenüber Journalisten am Montag mit.

 

Russischer Hilfskonvoi für die ostukrainische Krisenregion Donbass (Archivbild)

 

„Derzeit werden die Zivilisten nur am Kontrollpunkt Majorsk (eine unter Kontrolle der ukrainischen Streitkräfte stehende Ortschaft im Vorort von Gorlowka – Anm. d. Red.) mehr oder weniger durchgelassen. Beim Gütertransport kommt es zu großen Problemen: Große Fahrzeuge werden momentan gar nicht durchgelassen“, sagte Morosowa.

 

Die humanitären Hilfskonvois werden der Menschenrechtsbeauftragten zufolge ebenfalls nicht durchgelassen. „In Wirklichkeit ließ man bislang noch gar nichts durch“, betonte Morosowa abschließend.

 

Zuvor hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko den Beschluss des Rates für nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine in Kraft gesetzt, alle Gütertransporte von Territorien einzustellen, die nicht von Kiew kontrolliert werden. Diese Entscheidung werde solange gelten, bis die Betriebe in Donezk und Lugansk wieder unter die ukrainische Verwaltung gestellt werden.

 

In Donezk erklärte man daraufhin, dass diese Blockade den Minsker Vereinbarungen widerspreche. Russlands Außenministerium rief Kiew seinerseits dazu auf, eine humanitäre Katastrophe nicht zuzulassen.

 

 

 

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