Mindestens 50.000 Menschen sind in der mazedonischen Hauptstadt Skopje auf die Straßen gegangen, um gegen die Regierung aus Sozialdemokraten und der stärksten Partei der albanischen Minderheit zu demonstrieren.

Die Demonstranten gaben demnach, so berichten internationale Nachrichtenagenturen, ihrer Sorge um Souveränität und Einheit des Landes Ausdruck. Anlass dafür sei eine Zusage des bisherigen Oppositionsführers Zoran Zaevs von der sozialdemokratischen SDSM an die Parteien der albanischen Minderheit gewesen, Albanisch zu einer offiziellen Sprache Mazedoniens zu machen.

Die Proteste richten sich einem RT-Bericht zufolge auch gegen den Milliardär George Soros und dessen Einflussnahme durch seine Nicht-Regierungs-Organisationen.

Der mazedonische Präsident Gjorge Ivanov weigert sich bisher, Zaev ein Mandat zur Regierungsbildung zu geben, obwohl dieser eine Mehrheit im Parlament hat. Ivanov wirft Zaev vor, „Mazedoniens Souveränität zu untergraben“, wie Focus Online schreibt.

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