In den USA sorgt der offene Brief einer Gruppe amerikanischer Katholiken an US-Präsident Trump für Gesprächsstoff. Sie bitten Trump, im Lichte jüngster WikiLeaks-Enthüllungen um eine Untersuchung darüber, inwieweit die frühere US-Außenministerin Hillary Clinton und ihr Umfeld in den überraschenden Rücktritt Papst Benedikts XVI. im Jahr 2013 verwickelt war.

Der Brief, der bereits vom 20. Januar datiert, wird von seinen Verfassern mit der Veröffentlichung der „Podesta-E-Mails“ durch die Enthüllungsplattform WikiLeaks begründet, aus denen hervorgeht, daß Hillary Clinton und ihre Berater einen möglichen Regimewechsel in der katholischen Kirche diskutierten, „um den endgültigen Untergang der Überreste der katholischen Kirche in Amerika zu besiegeln“, wie es in dem Schreiben heißt.

Konkret erhoffen sich die Verfasser durch eine Untersuchung Aufschluß unter anderem über die Frage, welche „verdeckten Operationen (…) von US-Regierungsbeamten in Bezug auf den Rücktritt von Papst Benedikt oder das Konklave, die Papst Franziskus wählte, unternommen“ wurden; welchen Zweck ein „geheimes Treffen zwischen Vizepräsident Joseph Biden und Papst Benedikt XVI. im Vatikan am oder um den 3. Juni 2011 herum“ hatte; welche Rolle der Großspekulant George Soros und andere internationale Finanziers beim Papstwechsel 2013 spielten. Außerdem wollen sie wissen:

„Internationale Finanztransaktionen mit dem Vatikan wurden in den letzten Tagen vor dem Rücktritt von Papst Benedikt ausgesetzt. Waren irgendwelche US-Regierungsbehörden daran beteiligt?“

Erst vor wenigen Tagen hatte der frühere Vatikansprecher Federico Lombardi laut Radio Vatikan dementiert, daß Papst Benedikt XVI. unter „enormem Druck“ zurückgetreten sei, wie kurz zuvor der italienische Erzbischof Luigi Negri Medienvertretern mitgeteilt hatte.

Quelle:

Zuerst!

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