Laut dem kurdischen Nachrichtenportal Rudaw hat ein Luftangriff mindestens 200 Zivilisten in der nordirakischen Stadt Mossul getötet. Ein Rudaw-Reporter soll die Leichen in einem Gebäude im Wohnviertel al-Dschadida entdeckt haben und bald Fotobeweise vorlegen. Die Stadt ist derzeit heftig zwischen irakischen Sicherheitskräften und der Terrormiliz IS (ISIS, Daesh — in Russland verboten) umkämpft.


Zunächst sprach Rudaw von mindestens 230 Toten. Der Angriff habe sich am Donnerstagmorgen im Wohnviertel al-Dschadida in Mossul ereignet. Zurzeit finden heftige Gefechte in der Altstadt von Mossul statt, wo sich der IS verschanzt hat.
Unter den Toten könnten sich auch IS-Kämpfer befinden, berichtete Rudaw. Offenbar suchten die Zivilisten im Gebäude Schutz vor den Kämpfen. Noch liegen keine Informationen darüber vor, wer die Luftangriffe durchgeführt hat.