Der ehemalige französische Premier und heutige Präsidentenkandidat der Republikaner, Francois Fillon, hat dem amtierenden Präsidenten Francois Hollande vorgeworfen, ein „Schattenkabinett“ im Elysee-Palast geschaffen zu haben.

 

François Fillon

 

In einer TV-Livesendung von France 2 sagte Fillon: „Bei uns gibt es Zeitungen, die Unterlagen 48 Stunden nach ihrer Beschlagnahme durch Ermittler, so beispielsweise aus meinem Büro, bekommen können. Denken Sie, dass sie so etwas ohne Begünstigung seitens der Staatsbehörden tun könnten?“

 

Der Politiker erwähnte die anstehende Publikation einer journalistischen Recherche unter dem Titel „Herzlich willkommen am Beauvais-Platz. Die Polizei: Beschämende Geheimnisse des Jahrfünfts“. Aus dem Buch geht hervor, dass Hollande das Abhören der Telefonate von ihn interessierenden Personen organisiert hat. Derartiges Handeln eines Staatschefs sei gesetzwidrig, betonte Fillon.

 

„Ich fordere offiziell, Ermittlungen zu den in dem Buch angeführten Informationen einzuleiten. Denn wenn das wahr ist, geht es um einen Skandal von staatlichem Ausmaß (…)“, so Fillon.

 

Francois Hollande hat die gegen ihn erhobenen Anschuldigungen als haltlos zurückgewiesen.

 

Quelle: Sputnik

 

 

 

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