Die Aufstellung eines zehn Meter hohen Christen-Kreuzes auf dem Nachbargrundstück einer geplanten Moschee durch die „Bürger für Erfurt“ und die Initiative „Ein Prozent“  hatte bundesweit für Schlagzeilen gesorgt.

 

Erfurt: Streit um Moschee-Bau geht in die nächste Runde

 

Nach zunächst einem Kreuz hatten zuletzt elf errichtete Kreuze auf dem Gelände gestanden; als Protest gegen den Moscheebau und die fortschreitende Islamisierung. Inzwischen ließ die Stadt sämtliche Kreuze von einem Bagger entfernen, was die Bürgerinitiative „Bürger für Erfurt“ scharf kritisiert.

 

Unterstützung fand der Protest auch bei der Alternative für Deutschland. Stefan Möller, Landessprecher der AfD Thüringen, nannte den geplanten Bau einen „Bruch mit den thüringischen Traditionen“. Bei einer Demonstration der Partei nahmen 1.500 Teilnehmer teil. Björn Höcke, der zweite Landessprecher und AfD-Fraktionsvorsitzende im Thüringer Landtag betrachtet den bevorstehenden Moscheebau als „Teil eines langfristigen Landnahmeprojekts“. Das ursprünglich geplante und den Bürgern vorgestellte Projekt wurde zugunsten eines 200 Meter entfernten, größeren Geländes geändert. Die umstrittene moslemische Ahmadiyya-Gemeinde begründet dies mit baurechtlichen Gründen.

 

Quelle: Zuerst