Bei einem Luftangriff auf ein Gefängnis in der syrischen Provinz Idlib sind 16 Menschen getötet worden. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf die oppositionsnahe Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London.

Zwei der 16 Todesopfer sollen Gefängniswärter sein. Mehrere Gefangene wurden offenbar bei einem Fluchtversuch erschossen, nachdem das Gebäude durch den Bombeneinschlag schwer beschädigt wurde.

Für den Luftangriff soll das syrische Militär und Russland verantwortlich sein, meldet die oppositionsnahe «Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte» mit Sitz in London.

Die Provinz Idlib war bisher eine Hochburg für die vom Westen unterstützte Opposition in Syrien. Die USA und der übrige Westen haben ihre Unterstützung für die islamistisch-geprägten Rebellen mittlerweile eingestellt. Stattdessen werden nun demokratische Kräfte unterstützt, allen voran die kurdische YPG-Miliz. Die Rebellen erhalten jedoch weiterhin militärische Hilfe vom Nato-Land Türkei, das zudem nördliche Teile Syriens besetzt.

Die Nachrichtenagentur SANA berichtete am Sonntag, dass die Regierungsarmee gegen die Rebellen in der Provinz Hama vorgerückt sei. Bei den Gefechten sollen viele Rebellen der terroristischen Al-Nusra-Front getötet worden sein.

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