Für Weizen und Mais betragen sie fortan 130 Prozent, für Sonnenblumenöl 36 Prozent. Dies berichten am Montag russische Medien.

 

Weizenernte. Symbolfoto

 

Wie die Zeitung „Iswestija“ schreibt, existieren für die Einfuhr von Sonnenblumenöl neben der 36-prozentigen Zollgebühr noch andere Einschränkungen. So müsse der minimale Zollpreis für das gelieferte Produkt 1.500 Dollar pro Tonne betragen. Aus dem russischen Ministerium verlautete indes, dies wäre „bei einem aktuellen Preis in Höhe von 800 Dollar pro Tonne unmöglich“.

 

Das Ministerium teilte demnach mit, dass wegen der Probleme mit der Türkei „wesentliche Bemühungen auf die Steigerung des Getreideexports auf neue perspektivreiche Absatzmärkte gerichtet sind“. Als potentielle Absatzmärkte betrachte man die Länder des Asien-Pazifik-Raumes, Lateinamerika und Afrika.

 

Ankara hatte zwar kein Verbot für die Einfuhr russischer landwirtschaftlicher Produkte ausgesprochen, aber Russland aus der Liste jener Länder gestrichen, die ihre Erzeugnisse zollfrei in die Türkei einführen dürfen, was faktisch einem Lieferstopp gleichkam.

 

Quelle: Sputnik