Mädchen, die Geschichten über Ponys mögen und Jungs, die mit Actionfiguren spielen? Für das Staatsfernsehen ist so etwas unerträglich. Im ARD-Magazin «extra 3» werden deswegen die traditionellen Geschlechterrollen ins Lächerliche gezogen.

 

 

Der Beitrag wurde am Donnerstagabend im Ersten ausgestrahlt und anschließend auf den offiziellen Kanälen auf Facebook, Twitter und Youtube weiterverbreitet, damit die unmissverständliche Botschaft des Staatsfernsehens möglichst viele Deutsche erreicht.

In dem knapp dreiminütigen Video werden die natürlichen Vorlieben von Mädchen und Jungen sarkastisch beschrieben und ins Lächerliche gezogen.

Beispielsweise wird eine Tochter verhöhnt, weil sie einmal so schön tanzen will wie Mama. Ein Sohn will seinem Vater nacheifern, der fleißig zur Arbeit geht. Auch dafür hat der Staatssender nur Spott übrig.

ARD und ZDF werden über monatliche Zwangsabgabe vom Steuerzahler finanziert und verfügen über ein Budget von rund acht Milliarden Euro im Jahr.