Ein Gericht in der russischen Stadt Jessentuki hat Arsenij Jazenjuk, den ehemaligen Premierminister der Ukraine, wegen des Verdachts des Banditentums in Abwesenheit verhaftet, wie auf der offiziellen Seite des Gerichts mitgeteilt wird.

 

 

Dem Ex-Regierungschef werden Banditentum und absichtlicher Mord vorgeworfen. Nach ihm werde bereits seit dem 21. Februar international gefahndet, heißt es.

 

Der Ex-Premier selbst bezeichnete den Gerichtsbeschluss als „völligen Schwachsinn“ und „Diskreditierungsversuch“. Ihm zufolge hat die ukrainische Botschaft in Russland eine Kopie des Beschlusses erhalten.

 

Im September 2015 hatte der Chef des Ermittlungskomitees Russlands, Alexander Bastrykin, gesagt, Jazenjuk habe in Tschetschenien gegen russische Soldaten gekämpft. Unter anderem soll er an Folterungen und Erschießungen russischer Soldaten teilgenommen haben. Damals gab er nicht bekannt, ob der ukrainischer Politiker offiziell angeklagt werde.

 

Quelle: Sputnik

 

 

 

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