US-Präsident Trump hat seine Absicht bekräftigt, die Klimaschutzmaßnahmen seines Amtsvorgängers Obama rückgängig zu machen, und will dies per Dekret durchsetzen. Das kündigte der neue Chef der US-Umweltbehörde EPA, Scott Pruitt, jetzt im Fernsehsender ABC an.

 

 

 

Die Obama-Regierung habe fossile Energieträger stark zurückdrängen wollen, sagte Pruitt zur Begründung. Damit seien aber landesweit Arbeitsplätze im Energiesektor, vor allem in der Kohle- und Bergbauindustrie, vernichtet worden.

 

Trumps Präsidentenverfügung werde Arbeitsplätze im Industrie- und Kohlesektor „zurückbringen“, erklärte der Behördenchef, der wegen seiner Nähe zur Öl- und Gasbranche umstritten ist. Damit werde Trump auch sein Wahlkampfversprechen einlösen, „die Menschen zurück in Arbeit zu bringen“.

 

Mit dem sogenannten „Clean Power Plan“ hatte Obamas Regierung 2015 erstmals landesweit verbindliche Ziele für die Reduzierung von Treibhausgasen im Energiesektor vorgeschrieben. Trump hatte dagegen bereits im Wahlkampf den menschlichen Einfluß auf den Klimawandel wiederholt in Zweifel gezogen.

 

Auch sein nunmehriger Umwelt-Chef Pruitt hatte Anfang März in einem ABC-Interview in Zweifel gezogen, daß die Kohlendioxid-Emissionen ein wesentlicher Faktor bei der globalen Klima-Erwärmung sind. Der Einfluß menschlicher Aktivitäten auf das Klima sei sehr schwer zu messen, und es gebe „enorme Meinungsunterschiede“ über das Ausmaß ihrer Auswirkungen, sagte der EPA-Chef.

 

Quelle: Zuerst

 

 

 

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