Der Schwiegersohn des Präsidenten Donald Trump, Jared Kushner, wurde zum Chef der US-amerikanischen Behörde für Innovation ernannt. Dies teilte der Pressesprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, mit.

«Ein besonderer Schwerpunkt des Amtes werden die Technologie und Daten sein, worüber die Marktführer der Branche ihre Rückmeldung abgeben», sagte er.

Zuvor war Trumps jüdischer Schwiegersohn — Trumps Tochter Ivanka konvertierte 2009 ebenfalls zum Judentum — Jared Kushner als neuer «Sondergesandter» für den Nahen Osten und persönlicher Berater ernannt worden. Dennis Ross, der — ebenfalls jüdisch-amerikanische — Sondergesandte für den Nahen Osten in den Administrationen von George H.W. Bush, Bill Clinton und auch Barack Obamas, meinte dazu:

«Er ist ganz klar jemand, der Sinn für die jüdische Identität hat, und er ist jemand, der eine aufrichtige Verbindung zu Israel aufweist und Verständnis für die Wichtigkeit der US-israelischen Beziehung.»

Qualifiziert das aber auch Jared Kushner für den Job als «Sondergesandter» im Nahen Osten? Hatten Dennis Ross selbst, Martin Indyk oder Frank Lowenstein etwa nicht dieselben Qualitäten, die Ross jetzt Kushner attribuiert? Eine «Lösung» oder «Frieden» wurde unter diesen Herren — und auch anderen — allerdings nie erreicht.

Quelle: RT

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