Der amerikanische Milliardär und Investor Jim Rogers hat am Mittwoch in einem Live-Interview mit dem Sender Bloomberg TV Russland als seinen „Lieblingsmarkt“ bezeichnet und neue Investitionspläne angekündigt.

Demnach will Rodgers eigenen Worten zufolge in Zukunft mehr Rubel, Wertpapiere und Aktien kaufen, wenn die Kotierungen zurückgehen werden.

Auf die Worte der Bloomberg-Moderatorin, dass es in Russland eine hohe Inflationsrate gebe, erwiderte er:

„Aber auch die Kreditrate ist hoch“. Als besonders positiv bezeichnete der Milliardär die Tatsache, dass die russische Regierung ehrlich die hohe Inflation zugebe, während die USA und Großbritannien in dieser Hinsicht nicht aufrichtig seien.

Rogers will eigenen Angaben zufolge auch unpopuläre Wertpapiere kaufen und rechnet damit, dass diese in Zukunft wachsen würden und er damit großes Geld verdienen könne.

Vor wenigen Tagen hatte Rogers gegenüber dem russischen Nachrichtensender „Rossija 24“ gesagt, seine Investitionen in Aktiva in Russland sollen einen Rekordgewinn gebracht haben. Darüber hinaus teilte der Milliardär mit, er halte bereits Anteile an der russischen Fluggesellschaft Aeroflot, der Moskauer Börse MOEX.MM sowie dem Düngemittelhersteller FosAgro. All diese Aktiva sollen einen Zuwachs gezeigt haben.

Rogers, Ex-Partner des US-amerikanischen Financiers George Soros, hatte mehrere Jahrzehnte den russischen Markt pessimistisch bewertet. In letzter Zeit aber änderte er bekanntlich sein Urteil: Mittlerweile investiert Rogers aktiv in die russische Währung und in Wertpapiere.

Im Juni 2016 hatte Rogers die Meinung geäußert, dass sich die US-Wirtschaft am Rande des Untergangs befinde und Russland die größten Probleme schon überwunden habe. Aus diesem Grund riet der Amerikaner schon damals, in die russische Wirtschaft zu investieren.

 

 

Quelle: Sputnik

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