Wie Russland den 150. Jahrestag des Verkaufs von Alaska an die USA feiern wird und welche Emotionen das Ereignis weckt, hat der russische Außenminister Sergej Lawrow am Dienstag gegenüber der Zeitung „Argumenty i fakty“ dargelegt.

Demnach könne dieses historische Ereignis „unterschiedliche Emotionen wecken“. Das sei aber ein guter Anlass, an den Beitrag Russlands „zur Erforschung des amerikanischen Kontinents, zur Entwicklung des geistlichen Lebens der einheimischen Bevölkerung Alaskas und zur Verbreitung der Orthodoxie“ zu denken.

Außer dem Jahrestag des Verkaufs von Alaska würden in diesem Jahr weitere Jubiläen der russisch-amerikanischen Geschichte begangen, sagte Lawrow. Darunter seien 210 Jahre seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen, 200 Jahre seit der Ankunft eines russischen Geschwaders auf Hawaii und 80 Jahre seit dem legendären Flug des sowjetischen Piloten Valeri Tschkalow über den Nordpol nach Vancouver.

„Natürlich planen wir und die Amerikaner zu diesen Anlässen feierliche Zeremonien, wissenschaftliche Konferenzen und andere Veranstaltungen“, so der Außenminister.

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