Diese Auffassung vertrat jetzt der frühere NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen. Er behauptete im Rahmen eines Diskussionsbeitrages auf einer Konferenz zum Thema „US-Sanktionen gegen die Russische Föderation – Kosten und Wirkungen“ im renommierten Hudson Institute, die Sanktioen hätten die Position von Kremlchef Putin „noch weiter gestärkt“.

 

 

Rasmussen wörtlich: „Ich habe keinen Zweifel, daß die gegen Rußland beschlossenen Wirtschaftssanktionen Putin stärker gemacht haben.“ Da die Möglichkeiten für die äußere Finanzierung nun äußerst begrenzt seien, „ist die Abhängigkeit der russischen Eliten vom Kreml noch stärker geworden“.

 

Er bleibe dennoch bei der Auffassung, „ daß die Sanktionen notwendig sind“, fügte Rasmussen hinzu. Und: „Wenn wir keinen Krieg mit Rußland wollen – was bleibt uns noch übrig außer Sanktionen? Das haben wir auch getan. Ich denke, daß etwaige negative Folgen noch größer wären, hätte man nichts unternommen.“

 

Quelle: Zuerst

 

 

 

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