Bei Zusammenstößen zwischen Ultrarechten und Antifaschisten hat die Londoner Polizei mindestens 14 Menschen in Gewahrsam genommen, berichtet die Zeitung Independent. Am Samstag organisierten die rechten Bewegungen Britain First und English Defence League einen Protestmarsch gegen den islamistischen Terror. Die Organisatoren gaben die voraussichtliche Teilnehmerzahl mit 3.000 Menschen an. Zu der Aktion kamen jedoch höchstens 250 Sympathisanten.

Die Organisation Unite Against Fascism rief ihre Anhänger zu einer Gegendemo auf. Die Antifaschisten bezeichneten die Ultrarechten als islamophob. Sicherheitskräfte versuchten vergeblich, die Auseinandersetzungen zwischen den beiden Gruppen zu vereiteln. Der Protestmarsch der Ultrarechten fand eine Woche nach der Terrorattacke in Westminster statt. Am 22. März hatte der 52-jährige Brite Khalid Masood einen PKW in eine Menschenmenge auf der Westminster Bridge gefahren und zahlreiche Passanten verletzt. Der Täter versuchte darauf mit einem Messer, Sicherheitskräfte vor dem Parlament anzugreifen. Verletzt wurden 50 Menschen aus neuen Ländern. Vier Menschen starben. Der Terrorist wurde erschossen.

Quelle: RT

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