Ein Restaurant in Madrid ist ins Zentrum eines Skandals geraten, nachdem ein Manager einer Gruppe russischsprachiger Frauen gesagt hatte, dass Russen in seinem Lokal unerwünscht seien.

„Zum ersten Mal seit fünf Jahren in Spanien habe ich mich wie eine schwarze Person in der Epoche der Apartheid gefühlt“, schreibt die Organisatorin der Party, Anastassia Samotorowa, via Facebook.

Ihr zufolge feiert die Gruppe russischsprachiger Frauen in Madrid ab und zu verschiedene Feste. Für den 1. April hatten die Frauen das Restaurant „Sagardi“ für einhundert Personen reserviert. Jedoch bekam Samotorowa drei Tage vor dem geplanten Ereignis einen Anruf von einem Manager des Restaurants, der die Reservierung annullierte.

„Der Gedanke ist, dass Menschen russischer Abstammung nicht zum ‚Stil‘ des Restaurants ‚Sagardi‘ passen und in den Lokalen nicht willkommen sind“, so Samotorowa weiter.

Sie ging zur Polizei, wonach der „Sagardi“ —Wirt sich entschuldigte und anbot, die Party doch nicht abzusagen.

Samotorowa und ihre Gruppe wollen aber in dem Restaurant nicht mehr feiern.

Quelle: Sputnik

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