Am Montagmorgen haben südkoreanische, japanische und US-amerikanische Streitkräfte gemeinsame Marineübungen gestartet. Diese sind gegen nordkoreanische U-Boote gerichtet, gab die Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf das südkoreanische Verteidigungsministerium bekannt. Die Maßnahme sei eine „effiziente Antwort“ auf die Gefahr, die nordkoreanische von U-Booten startende ballistische Raketensysteme darstellen, so die Behörde. Die dreitägigen Manöver finden in der Nähe der Insel Jeju statt.

Im Hinblick auf die wachsende Eskalation in den Beziehungen zu Nordkorea hatten die Vereinigten Staaten und Südkorea schon am 13. März ein gemeinsames Manöver gestartet. Die Militärübungen „Key Resolve“ seien eine Warnung für Nordkorea, das gelegentlich ballistische Raketen testet. Zuvor hatte Nordkorea nach Angaben der japanischen Behörden vier ballistische Raketen in Richtung Japanisches Meer abgefeuert. Drei davon stürzten in einer Entfernung von weniger als 322 Kilometer vor der Küste Japans ins Meer.

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