Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung sinkt die Zahl der Arbeitslosen in Spanien.

Im März nahm sie um 1,29 Prozent oder knapp 50.000 im Vergleich zum Vormonat ab auf 3,7 Millionen, wie das Arbeitsministerium am Dienstag in Madrid mitteilte. In der Industrie, bei den Dienstleistern und in der Baubranche sank die Arbeitslosigkeit, während sie in der Landwirtschaft zunahm. Mit zuletzt 18 Prozent ist die Arbeitslosenquote zwar ein Drittel niedriger als auf dem Höhepunkt der fünfjährigen Rezession während der Finanz- und Schuldenkrise. Allerdings ist sie immer noch die zweithöchste in der Europäischen Union nach Griechenland. Zudem sind fast 90 Prozent der neuen Jobs zeitlich befristet.

Der Aufschwung ist der spanischen Notenbank zufolge kräftiger als bislang angenommen. Sie erhöhte ihre Prognose für das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes in diesem Jahr von 2,5 auf 2,8 Prozent. Für 2018 erwartet sie jetzt 2,3 (bisher 2,1) Prozent und für 2019 dann 2,1 (2,0) Prozent.

Quelle: Reuters

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