Bei dem US-Angriff auf den Flugplatz Al-Schairat in der syrischen Provinz Homs sind nach Angaben des Gouverneurs mindestens fünf Menschen getötet und sieben Weitere verletzt worden.

 

Zivilisten in Homs (Archivfoto)

 

Unter den Todesopfern seien Zivilisten, die in der Nähe des Flugplatzes gelebt hätten, sagte Talal Barasi dem Sender al-Mayadin.

 

In der Nacht zum Freitag hat die US-Armee nach offiziellen Angaben 59 Raketen des Typs Tomahawk auf den Flugplatz Al-Schairat der syrischen Armee in der Provinz Homs abgefeuert. Mit dem Angriff reagiert die US-Regierung auf einen mutmaßlichen Giftgasangriff vom Dienstag in Idlib Syrien, den sie der Regierung Assads in die Schuhe schiebt.

 

Die syrische Seite weist die Vorwürfe zurück. Nach syrischen und russischen Angaben traf die syrische Luftwaffe bei einem Angriff auf die Terrormiliz al-Nusra-Front in Chan Scheichun ein von Terroristen genutztes Lager mit Giftstoffen. Nach Angaben der syrischen Regierung bekommen die Terrorgruppen al-Nusra und Daesh (auch Islamischer Staat, IS) chemische Giftstoffe aus der Türkei.

 

Sämtliche C-Waffenvorräte der syrischen Regierung waren zwischen 2014 und 2016 unter Kontrolle der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) sichergestellt und vernichtet worden. Für die chemische Entwaffnung Syriens bekam die OPCW sogar den Nobelpreis.

 

Quelle: Sputnik

 

 

 

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