Ein am Sonntagabend bei Leipzig festgenommener Marokkaner soll einen Anschlag auf die russische Botschaft in Berlin geplant haben. Dies berichtet „Der Tagesspiegel“ unter Berufung auf Sicherheitskreise.

Der 24-jährige Mohammed B.-H. habe sich unter Demonstranten vor Russlands Botschaft in Berlin mischen wollen. Dazu soll es Erkenntnisse des Bundesamtes für Verfassungsschutz gegeben haben, so das Blatt unter Verweis auf die Sicherheitskreise. Die genauen Pläne des Terrorverdächtigen seien jedoch noch Gegenstand von Ermittlungen.

Den Flüchtling hatte die Polizei in einer Unterkunft für Asylbewerber in Borsdorf festgenommen. Mohammed B.-H. wird einem Polizeisprecher zufolge verdächtigt, eine schwere staatsgefährdende Gewalttat geplant zu haben. Trotz der möglichst großen Gefahr ordnete das Amtsgericht Leipzig laut der Zeitung zunächst nur einen 14-tägigen Polizeigewahrsam an.

Nach Angaben von Sicherheitsexperten sei Mohammed B.-H. schon im Februar aufgefallen. Damals sei der Marokkaner vor dem Bildungs- und Technologiezentrum in Borsdorf aufgetaucht und habe Schüler gewarnt, das Gebäude mit einer Bombe in seinem Rucksack zu betreten. Die Schüler sollen die Leitung des Zentrums alarmiert haben, woraufhin das Gelände evakuiert worden sei.

Da der Marokkaner als gefährlich gelte, habe ihn jetzt ein SEK des sächsischen Landeskriminalamts festgenommen.

Quelle: Sputnik

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