Die russische Kandidatin Julia Samoilowa hat bis zuletzt darauf gehofft, doch noch am Eurovision Song Contest 2017 in Kiew teilnehmen zu können. Nun kommentiert sie die negative Entscheidung der europäischen Rundfunkunion EBU.

 

 

„Natürlich war ich enttäuscht, weil das mein Traum war. Ich habe bis zuletzt darauf gehofft, dass diese Frage gelöst werden kann, aber leider ist es nicht gelungen“, so Samoilowa gegenüber der Agentur RIA Novosti.

Sie wisse noch nicht, ob sie zum  Song Contest im Jahre 2018 antreten werde, was ihr der russische TV-Sender „Perwyj Kanal“ zuvor vorgeschlagen hatte. Samoilowa aber, so sagt sie, werde den ESC als einen Teil ihres Lebens behalten.

Am Donnerstag hatte die EBU offiziell bestätigt, dass Russland vom 8. bis 13. Mai nicht am ESC 2017 in Kiew teilnehmen wird. Der „Perwy Kanal“ hatte es abgelehnt, Samoilowa, die Kiew mit einem Einreiseverbot belegt hatte, auszutauschen oder eine Fernteilnahme zu organisieren. Der Wettbewerb soll nun auch nicht im russischen Fernsehen übertragen werden.

Zur Begründung des Einreiseverbots wies der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU auf einen „illegalen Auftritt der Sängerin auf der von Russland 2014 annektierten Halbinsel Krim“ hin. Kiew bestraft illegale Reisen auf die Krim über Russland mit Einreiseverbot in die Ukraine.

 

Quelle: Sputnik

 

 

 

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