Bei einer hypothetischen Kanzler-Direktwahl des Kanzlers würde sich nur knapp die Hälfte der Wähler für die amtierende Regierungschefin Angela Merkel entscheiden, wie der aktuelle „Deutschlandtrend“ von Infratest Dimap im Auftrag der ARD-„Tagesthemen“ und der „Welt“ ergab.

 

 

46 Prozent der Wähler würden demnach bei einer solchen direkten Kanzlerwahl Merkel ihre Stimmen geben. Das sind im Vergleich zum März zehn Prozentpunkte mehr.

Der SPD-Vorsitzende und —Kanzlerkandidat Martin Schulz kam demnach auf 40 Prozent und verlor damit fünf Punkte im Vergleich zu dem vorigen Monat.

Die Union liegt auch bei der Sonntagsfrage vor der SPD: Wäre am Ostersonntag Bundestagswahl, kämen CDU und CSU auf 34 Prozent und wären damit stärkste politische Kraft. Im März hatte die Union 32 Prozent. Die SPD liegt demnach stabil bei 31 Prozent.

Für den Deutschlandtrend hatte Infratest Dimap am 10. und 11. April etwa 1000 wahlberechtigte Bürger befragt. Für die Sonntagsfrage waren vom 10. bis 12. April 1500 Personen befragt worden.

Im September 2017 sind in Deutschland Bundestagswahlen, von deren Ergebnissen abhängt, wer neuer Kanzler wird. Merkels CDU zählt als Favorit, jedoch nimmt die Popularität der Sozialdemokraten mit Martin Schulz an der Spitze stark zu.

 

Quelle: Sputnik