Die Zahl der Moslems in Österreich ist stark gestiegen. Der Österreichische Integrationsfonds und das Innenministerium gehen von rund 700.000 Menschen islamischen Glaubens in Österreich aus, was acht Prozent an der Gesamtbevölkerung ausmacht – ein Rekordhoch.

Bislang war das Innenministerium von bis zu 600.000 Moslems ausgegangen. Durch Einwanderung, Geburten und Asylsuchende aus dem arabischen Raum dürfte die Zahl aber innerhalb kurzer Zeit um mehr als 100.000 gestiegen sein, teilte der Fonds mit.

Größte Gruppe bilden Katholiken

1991 hatte die Zahl der Moslems in Österreich 160.000 betragen, ein Anteil von zwei Prozent an der Gesamtbevölkerung. Zwanzig Jahre davor waren es 0,3 Prozent (23.000). Innenministerium und Integrationsfonds weisen darauf hin, daß es genaue Zahlen nicht gebe, da die jüngste Volkszählung, bei der die Religionszugehörigkeit erhoben wurde, 2001 stattfand. Damals gab es 346.000 Moslems in Österreich. Die Zahl der Menschen mit islamischem Glauben hat sich in den vergangenen 15 Jahren verdoppelt.

Der Großteil (5,16 Millionen) der rund 8,8 Millionen Österreicher ist katholisch. Orthodoxe Christen zählen rund 500.000 Zugehörige. Evangelische Kirchen hatten zuletzt etwas über 300.000 Mitglieder. Die Zahl der Juden in Österreich blieb mit 15.000 stabil.

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