Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat seine Maßnahmen gegen die umstrittene und in ihren Anfangsjahren von dem Multimilliardär und Großspekulanten George Soros finanzierte Central European University (CEU) in Budapest sowie gegen weitere regierungskritische Nichtregierungsorganisationen verteidigt.

 

 

In einem Interview der regierungsnahen Tageszeitung „Magyar Idök” sprach er dabei auch Klartext über George Soros, den er der Mitorganisation der illegalen Einwanderung beschuldigte.

Wörtlich sagte Orbán: „Die ganze Sache dreht sich darum, daß George Soros, vor der Öffentlichkeit verborgen und unter Einbeziehung seiner ungarischen Organisationen, mit enormen Geldern die illegale Einwanderung fördert.“ Der Multimilliardär finanziere „zahlreiche, als zivile Vereine getarnte Lobby-Organisationen“ und unterhalte „ein richtiggehendes Netzwerk, mit eigenen Sprechern, eigenen Medien, vielen Hundert Menschen, einer eigenen Universität“. Hiergegen müsse sich Ungarn schützen und „auch den Kampf aufnehmen“, sagte Orbán.

Das Anfang April beschlossene Gesetz der ungarischen Regierung, das die Schließung der CEU nach sich ziehen könnte, war in politisch korrekten Kreisen weltweit auf Empörung gestoßen. Die Regierung macht aber kein Hehl daraus, daß sie die Soros-Organisationen wegen ihrer anhaltenden Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Landes tunlichst aus Ungarn verbannen möchte.

 

Quelle: Zuerst